FAI BABA BAND - featuring the FAT GHOST 2018

Impro with a fat Ghost

Im März 2018 organisierte Niklaus Rüegg einen Auftritt unseres Fetten Gespensts in der Braui in Zürich – mit Fai Baba und Band!


Niklaus machte einen schönen Flyer..

«Impro With A Fat Ghost»


Wir mussten unser armes Gespenst etwas zusammenducken, damit es in dem Gewölbe überhaupt Platz hatte. Ein ehemaliger Braukeller ist nicht unbedingt sehr hochräumig.

Es war das dritte mal, dass wir es aufbauten: 


Zuerst in Amsterdam im April 2011, dann an der Art Basel für den Schweizer Kunstpreis (den Niklaus dann auch gewann) und nun eben hier. 

Niklaus hatte Fai Baba gefragt, ob er sich vorstellen könne mit dem Geist als Hintergrund zu spielen und der sagte gleich zu, weil er es seinerzeit in Basel gesehen hatte.


Wir bauten ein, zwei Tage vor dem Konzert auf, dachten uns noch Lichteffekte aus, ich wollte, dass der Geist auch rein akustisch Töne von sich geben konnte: Mit einem Hochdruckventilator und einigen Zungenorgelteilen aus einer alten Handorgel ging das dann.


Zudem wollte ich Schattenspiele aufleuchten lassen können – sehr gegen den Willen von Niklaus, muss ich gestehen.


Am Tag des Konzerts fiel mir dann noch eine abstrakte Variante ein, die auch mir besser gefiel, als die Männchen. Da fehlte mir aber die Zeit für ein Foto…


Wir sassen während eines Teils des Konzerts hinten im Gespenst, am Schluss waren wir wieder bei den Zuschauern. Mit primitiven Funkschaltern konnten wir den Geist von innen oder von aussen beleuchten.. Unter den Kopfballon kamen LED-Taschenlampen.


Später merkten wir, dass die meisten Zuschauer den Kopf des Geists gar nie zu Gesicht bekamen: Man musste sich ducken dafür. Das ging nicht mehr, wenn vor einem Leute standen..

Fai und seine Band wussten nicht genau, was wann passieren würde – und wir wussten nicht, was sie spielen würden und ob es einen geeigneten Moment zum Auslösen des Gespenstes geben würde. 

Es war keine Zeit für Absprache oder gar Probe vorhanden. Also dachten wir irgendwann, dass wir nun das Geschöpf zusammenstürzen lassen würden – und es stellte sich heraus, dass die Band auch dachte, es wäre nun gut.


Wir ahnten nicht, dass es so lange dauern würde, bis die letzte Luft unter dem Stoff heraus sein würde – somit dauerte alles seine Zeit. 

Ich fand, der grosse Aufwand habe sich gelohnt – und vier Biere haben wir auch noch gekriegt…


Der Film ist so lange, weil mir die Musik gut gefällt!


Jason Klimatsas hat mit seiner Kamera und dem Handy nebst meiner Kamera gefilmt. Danke!

Niklaus Rüegg http://nikla.us/ Jason Klimatsas

2018