Sirenentest 2017

Sirenentesthinweis, Bundesamt für Bevölkerungsschutz BAB

Elephant Studios fragte mich an, ob ich eine Art Lauf-Der-Dinge-Mechanik bauen würde. 

Fabian Gasser, der Regisseur, hatte ziemlich genaue Vorstellungen in Skizzenform bereit, selbst die kleine Armbrust war schon vorhanden. 


Die Auftraggeber hätten ohne weiteres die ganze Sache am Computer 3D-generieren können - Fabian wollte aber, dass die Mechanik wirklich funktionierte, nicht, dass er sich was ausdachte, das dann am Ende irgendwie falsch wirken könnte.. 

 Jedoch: Sobald das wunderbare Schaf ins Spiel kommt, ist alles animiert, selbst die Watschenmaschine.. 


Der Stil der Maschinerie sollte an die Ästhetik der 60er Jahre im Maschinenbauwesen erinnern. Zudem natürlich sollten symbolträchtige Schweizer Elemente darin vorkommen. 

Darum der Käse.. (Und der Fünfliber!) Ich kaufte zwei Laibe - die ich danach stückweise an die Crew verteilte: Er schmeckte sehr gut! Einmal fiel er wirklich vom Gestell auf den Boden, also war meine Vorsicht, gleich zwei zu kaufen, nicht übertrieben. 


Das Alphorn konnte ich mieten, ich kam zu der seltenen Gelegenheit, darauf mal zu blasen. Klingt herrlich, ist schwierig... 


Wir drehten in einer alten Fabrik in Emmen, die zwei Teile der Maschinerie waren fahrbar, dass man sie jeweils vor andere Hintergründe schieben konnte. 


Ganz zum Schluss liessen wirs noch einmal wirklich durchlaufen (für den Film sinds ja bloss immer einzelne Takes, die wieder zu Unterbrüchen führen) und es funktionierte!


https://fabiangasser.blogspot.com/2017/10/blog-post_18.html

Niklaus Rüegg, Assistent

Elephant Studios, Bundesamt für Bevölkerungsschutz BAB

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